Gesund schlafen 21. Okt 2016 / Ein Kommentar verfassen

Was hat Ihr Stoffwechsel mit einem gesunden und erholsamen Schlaf zu tun? Und was passiert in unserem Körper während Sie schlummern?

 

Über den Glücksbotenstoff Serotonin

Serotonin aus Tryptophan beruhigt die Nerven und lässt Stress besser verkraften. Wie Hermes der Götterbote ist, so ist Serotonin der Botenstoff in Nerven und Gehirn. Je mehr wir davon haben, desto glücklicher, zufriedener und entspannter sind wir. Auch die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses und ein gesunder Schlaf hängen eng damit zusammen, wie viel Serotonin wir im Gehirn zur Verfügung haben. Glücksgefühl, guter Schlaf und leistungsfähiges Gedächtnis.

Kaum etwas ist nervenaufreibender, als nicht einschlafen zu können. Ist man morgens unausgeschlafen, geht man unkonzentriert, unzufrieden und müde durch den Tag.

Intelligente Schlafstrategien

Schlafmittel bringen Milliarden in die Kassen der Pharamindustrie. Dabei machen diese Medikamente oft abhängig. Schlaftabletten lassen uns in einen narkotischen, wenig erholsamen Schlaf fallen. Oft sind es chemische Substanzen, die erst nach 48 Stunden abgebaut sind. Man fühlt sich am nächsten Morgen wie verkatert. Was kann man nun tun, um besser zu schlafen? Die meisten Fachbücher berichten über qualitativ hochwertige Matratzen, Entspannungsmethoden, Schlafzimmertemperaturen, frühere Essenszeiten und eine „aufgeräumte“ Phsyche. Das ist alles schon mal sehr hilfreich, um gut einschlafen zu können, aber auch unser Stoffwechsel und die Botenstoffe des Schlafes hängen wesentlich mit dem gesunden Schlaf zusammen. Auch hier haben uns die Aminosäuren und das Serotonin fest im Griff.

Die Natur hat eine Aminosäure für den guten Schlaf verantwortlich gemacht: Das Tryptophan. Aus diesem wird im Gehirn Serotonin gebildet – und je mehr Serotonin in bestimmten Hirnregionen, desto tiefer schlafen wir. In den nächtlichen Ruhephasen ist dieser Serotoninspiegel besonders hoch. Aus Serotonin wird gegen Abend der direkte Botenstoff des Einschlafens produziert: Das Melatonin.

Auffällig ist, dass Menschen mit Depressionen wesentlich schlechter schlafen und häufig Schlafstörungen haben. Bei Depressionen wird Serotonin schnell abgebaut oder die Serotoninproduktion verschlechtert. Ob wir nun gut oder schlecht schlafen, könnte man im Blut messen: Je mehr Tryptophanbausteine, desto besser schlafen wir. Die Menge des Serontonins aus Tryptophan ist auch wichtig für die harmonische Abfolge der Schlafphasen.

Ernähren Sie sich vitalstoffreich, bringen Sie Ihren Stoffwechsel in Schwung und achten Sie auf ausreichend Zufuhr von hochwertigem Eiweiß. Damit essen Sie pures Glück und auch Ihr Schlaf und Ihre allgemeine Zufriedenheit wird sich bessern. 

Denn nichts ist wichtiger als ein gesunder und erholsamer Schlaf. Ein guter Schlaf ist unser Jungbrunnen für unsere Zellen, Phsyche und Seele. Während des Schlafes läuft die Eiweißsynthese auf Hochtouren, also die Produktion neuer Zellen und aller Reparaturprozesse mit Aminosäuren. So verjüngen Sie sich quasi über Nacht.

Guter Schlaf bringt auch einen „aufgeräumten“ Geist. Denn in den Traumphasen arbeiten Sie den Tag und Ihr Leben auch psychisch auf. Der Ausdruck „Darüber muss ich erst einmal schlafen“, hat also durchaus seine Berechtigung. Im Traum haben Sie engsten Kontakt mit Ihrem Unterbewusstsein und Ihren unbewussten Wünschen, die Ihnen tagsüber oft verschlossen erscheinen. Wusste man am Abend noch nicht so richtig, wie man sich entscheiden soll, weiß man es oft am nächsten Morgen schon ganz genau.

 

Beitragsfoto: Fotolia.com – Dimitriy

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